Traditionelle Europäische Heilkunde (TEH)

Der TEH Verein, dessen Tätigkeit gemeinnützig ist, bezweckt altes, regionales Heilwissen (also Traditionelle Europäische Heilkunde) zu erheben und der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Das wichtigste Vereinsziel ist die zeitgemäße Weitergabe der traditionellen, regionalen Heilwissens in Form von Lehrgängen, Vorträgen, Seminaren und Werkstätten.

Im Jahr 2010 wurde das Heilwissen der PinzgauerInnen in das nationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der österr. UNESCO Kommission aufgenommen

Leitung der TEH akademie:

Dr. Karin Buchart,  Lehrbeauftragte der Universität Salzburg

Die TEH Therapie

In Zeiten der Globalisierung und Internationalisierung wird sehr gerne auf das Regionale vergessen.

Seit Jahrhunderten werden heimische Pflanzen zu Tees, Salben, Ölen, Tinkturen und Auszügen verarbeitet. Es wurde immer nur so viel gesammelt, wie im häuslichen Gebrauch benötigt wurde. Der Aspekt der günstigen Kosten und der jahreszeitlichen Verfügbarkeit trugen eine gewichtige Rolle. Die Verbundenheit mit der Natur und der persönlichen „Verwurzelung“ mit der Region lieferte das Gefühl des „mir Vertrautem“, das was wir „gewohnt“ waren und gewöhnlich hernahmen.

Hier findet sich der Ansatz der TEH-Therapie. Unser Organismus ist mit den heimischen Heilmitteln „vertraut“, nur leider wissen wir das nicht mehr. Diese Verbundenheit kann aber durchaus wieder geweckt werden.

In einer TEH-Praxis kommen nun diese alten Heilmittel wieder zur Anwendung. Es wird streng darauf geachtet, dass vorwiegend regional vorhandene Heilpflanzen verarbeitet werden.